Pressestimme
aus Berliner Zeitung, 24. April 2007
"Die Platte ist auch spannend"
Bürgermeisterin Dagmar Pohle will mehr Besucher in den Bezirk holen.
Marzahn-Hellersdorf will den Tourismus entwickeln. Geworben wird vor allem um Besucher aus anderen Berliner Bezirken und dem Umland.
Der Bezirk hat nicht gerade den besten Ruf. Warum sollte man dorthin kommen?
Vielleicht gerade deshalb. Um zu überprüfen, ob die Vorurteile wirklich stimmen.
Was können Sie den Besuchern denn empfehlen?
Natürlich die "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn. Der ist ein traumhafter Ort zu jeder Jahreszeit. Aber auch das Dorf Marzahn oder das von Charlotte von Mahlsdorf eingerichtete Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf. Oder das gerade sanierte Schloss Biesdorf.
Und die Platte?
Die ist auch spannend, besonders für Architekturinteressierte. Man kann den Wandel des industriellen Bauens in der DDR verfolgen - von den Anfängen Marzahns in den 1970er-Jahren bis zu den Hellersdorfer Kiezen Ende der 80er. Mehr als 80 Prozent aller Häuser sind seit 1990 saniert worden, der Spruch von der "grauen Platte" stimmt schon längst nicht mehr. Übrigens gibt es auch geführte Touren durch die Großsiedlungen, wie die "Wege durch Betonia" vom Kinderring Marzahn.
Sie wollen auch mit Brandenburg kooperieren...
Wir haben mit Umlandgemeinden an der S-Bahnlinie 5 eine Zusammenarbeit vereinbart. Die betrifft vor allem die gemeinsame Werbung, das Ausschildern von Wander- und Fahrradwegen und die Vermarktung von Sehenswürdigkeiten. Auf unserer Internetseite Tourismus gibt es bereits Links zu denen der Kommunen und ihres Tourismusvereins.
Gespräch: Birgitt Eltzel.
An Marzahn-Hellersdorf gefällt mir am besten... ... dass wir jetzt die "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn haben.
Gar nicht gefällt mir... ... unser schlechtes Außen-Image.
Sie bekommen 15 Millionen Euro für den Bezirk geschenkt. Was machen Sie damit? Ich suche mir ganz viele Partner und schaffe Arbeitsplätze, um die Infrastruktur für die Bürger und unsere Gäste zu verbessern.
"Die Platte ist auch spannend"
Bürgermeisterin Dagmar Pohle will mehr Besucher in den Bezirk holen.
Marzahn-Hellersdorf will den Tourismus entwickeln. Geworben wird vor allem um Besucher aus anderen Berliner Bezirken und dem Umland.
Der Bezirk hat nicht gerade den besten Ruf. Warum sollte man dorthin kommen?
Vielleicht gerade deshalb. Um zu überprüfen, ob die Vorurteile wirklich stimmen.
Was können Sie den Besuchern denn empfehlen?
Natürlich die "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn. Der ist ein traumhafter Ort zu jeder Jahreszeit. Aber auch das Dorf Marzahn oder das von Charlotte von Mahlsdorf eingerichtete Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf. Oder das gerade sanierte Schloss Biesdorf.
Und die Platte?
Die ist auch spannend, besonders für Architekturinteressierte. Man kann den Wandel des industriellen Bauens in der DDR verfolgen - von den Anfängen Marzahns in den 1970er-Jahren bis zu den Hellersdorfer Kiezen Ende der 80er. Mehr als 80 Prozent aller Häuser sind seit 1990 saniert worden, der Spruch von der "grauen Platte" stimmt schon längst nicht mehr. Übrigens gibt es auch geführte Touren durch die Großsiedlungen, wie die "Wege durch Betonia" vom Kinderring Marzahn.
Sie wollen auch mit Brandenburg kooperieren...
Wir haben mit Umlandgemeinden an der S-Bahnlinie 5 eine Zusammenarbeit vereinbart. Die betrifft vor allem die gemeinsame Werbung, das Ausschildern von Wander- und Fahrradwegen und die Vermarktung von Sehenswürdigkeiten. Auf unserer Internetseite Tourismus gibt es bereits Links zu denen der Kommunen und ihres Tourismusvereins.
Gespräch: Birgitt Eltzel.
An Marzahn-Hellersdorf gefällt mir am besten... ... dass wir jetzt die "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn haben.
Gar nicht gefällt mir... ... unser schlechtes Außen-Image.
Sie bekommen 15 Millionen Euro für den Bezirk geschenkt. Was machen Sie damit? Ich suche mir ganz viele Partner und schaffe Arbeitsplätze, um die Infrastruktur für die Bürger und unsere Gäste zu verbessern.
jpohle - 25. Apr, 08:20





















